Absicherung gegen schwere Krankheiten

Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall

Bei einer repräsentativen Umfrage durch alle Bevölkerungsgruppen hat ergeben, dass 96,8 % der Befragten auf folgende Frage mit „Ja“ antworten würden, wenn Sie wüssten, dass es eine Absicherung gegen folgende Krankheiten gäbe:

  • Herzinfarkt (*)
  • Kinderlähmung
  • Enzephalitis (Gehirnentzündung)
  • Bakterielle Meningitis (Hirnhautentzündung)
  • Krebs
  • Schlaganfall
  • Gutartige Gehirntumor
  • Bypass-Operation am Herzen
  • Erkrankung des Herzmuskels (Kardiomyopathie **)
  • Herzstillstand
  • Tumorerkrankungen (***)
  • Insgesamt 63 Erkrankungen

Würden Sie sich dagegen absichern?

Auf die nächste Frage antworteten 100 % der befragten mit „Ja“, dass sie Ihre Frau, Kinder und Eltern / Angehörigen dagegen absichern würden.

Statistiken vom Robert Koch Institut über die Häufigkeiten der folgenden Krankheiten aus 2013

Krebshäufigkeiten in Zahlen aus dem Jahre 2013:

  • 251.000 Männer waren von den verschiedenen Krebsarten betroffen. Mit knapp 60.000 Erkrankungen rangiert Prostatakrebs auf Platz 1 bei Männern.
  • 230.000 Frauen waren von den verschiedenen Krebsarten betroffen. Mit knapp 72.000 Erkrankungen rangiert Brustkrebs auf Platz 1 bei Frauen.

Die Zahl der Krebserkrankungen ist in dem letzten 10 Jahren um über 11 % gestiegen. Diese Zahlen werden weiter steigen.

Die Zuricher / Eagle Star Absicherung bietet für diese Krankheiten die passende Lösung. Im Marktvergleich ist das Angebot der Zuricher / Eagle Star Schwere Krankheitenabsicherung das beste Paket für oben genannten Krankheiten. Zusätzlich kann das Leistungspaket auf die Erwerbsunfähigkeit erweitert werden. Weitere Besonderheit gegenüber der Berufsunfähigkeitsversicherung ist, dass die Berufsgruppe eine Relevanz hat. Ein herausragendes Merkmal ist, dass Ihre Kinder bis zum 18ten Lebensjahr mit abgesichert sind.

Herzinfarkt (*)

Herzinfarkt ab einem bestimmten Schweregrad

Wenn die Blutzufuhr zum Herzen unterbrochen wird, kann dies dazu führen, dass ein Teil des Herzmuskels abstirbt. Ärzte bezeichnen dieses plötzliche Absterben des Herzmuskels als akuten Myokardinfarkt, sonst bekannt als Herzinfarkt. Versichert ist das Absterben von Herzmuskelgewebe aufgrund unzureichender Blutversorgung mit den folgenden Zeichen des akuten STEMI oder NSTEMI
Myokardinfarkts:

  • charakteristischer Anstieg der herzspezifischen Enzyme z. B. der
    Troponine
  • sowie mindestens eines der beiden folgenden Kriterien:
    – typische klinische Symptome (zum Beispiel charakteristische Brustschmerzen
    oder
    – neue, charakteristische Veränderungen im Elektrokardiogramm (EKG).

Durch die oben stehende Definition sind andere akute Koronarsyndrome (Beschwerden des Herzens) nicht versichert. Ausdrücklich vom Versicherungsschutz ausgenommen sind insbesondere Angina pectoris Beschwerden (anfallsartiger Brustschmerz durch vorübergehende Durchblutungsstörung des Herzens).

Koronare Bypass-Operation

Versichert ist eine Operation (OP) „am offenen Herzen“ und eine minimalinvasive Bypass-OP (MIDCAB = Minimal Invasive Direct Coronary Artery Bypass) zur Korrektur einer Verengung oder eines Verschlusses einer oder mehrerer Koronararterien mit Bypass-Transplantaten, wenn der Eingriff durch einen Facharzt für Kardiologie als medizinisch notwendig erachtet worden ist. Angioplastie und alle anderen intra-arteriellen, katheterbasierten Techniken und Laserverfahren sind ausgeschlossen, wenn sie nicht ausdrücklich im Einzelnen im Rahmen der Regelungen des Anhang B versichert sind. Falls die versicherte Person auf eine Warteliste zur Durchführung der oben beschriebenen Operation aufgenommen wurde, so prüfen wir Ihren Anspruch auf eine Vorableistung gemäß § 2 Absatz 9 AVB.


Erkrankung des Herzmuskels Kardiomyopathie **

Kardiomyopathie (Erkrankung des Herzmuskels) ab einem bestimmten Schweregrad und mit der Folge bleibender klinischer Symptome

Kardiomyopathie ist eine schwere Herzkrankheit mit häufig unbekannter Ursache, bei der der Herzmuskel Blut nicht mehr effektiv ansaugen oder durch den Körper pumpen kann. Zu den Symptomen der Kardiomyopathie gehören Kurzatmigkeit bei mäßiger Belastung, Brustschmerzen und Ohnmacht. Versichert ist eine Kardiomyopathie, die folgende Kriterien aufweisen muss:

  • Nachweis einer dauerhaften Beeinträchtigung der links-ventrikulären Funktion mit einer Ejektionsfraktion von weniger als 25 % verbunden mit einer
  • starken Einschränkung der körperlichen Aktivität auf den Grad III der
    NYHA-Klassifizierung (New York Health Association Classification), die
  • mindestens sechs Monate andauert, obschon die versicherte Person aufeine geeignete Therapie eingestellt ist.

Um Ihren Anspruch auf eine Leistung prüfen zu können, benötigen wir die Diagnose eines Facharztes für Kardiologie. Durch die oben stehende Definition sind alle anderen Formen der Herzerkrankung, Herzvergrößerung und Myokarditis ausdrücklich ausgeschlossen. Ebenso vom Versicherungsschutz ausgeschlossen ist jede Kardiomyopathie, die im Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch oder Konsum von Drogen oder Medikamenten steht, soweit diese nicht im Rahmen einer medizinisch notwendigen Heilbehandlung auf ärztlichen Rat hin eingenommen worden sind.

Herzstillstand in Verbindung mit der Implantation eines Defibrillators

Bei einem Herzstillstand hört das Herz auf zu arbeiten. Dies führt normalerweise
zu einer Unterbrechung der Blutzirkulation im Gehirn. Dadurch wird die Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff verhindert, so dass es zur Bewusstlosigkeit kommt. Versichert ist der plötzliche Verlust der Herzfunktion mit Unterbrechung der Blutzirkulation im Körper und der Folge der Bewusstlosigkeit und der darauf folgenden operativen Implantation eines der folgenden Geräte:

  • implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD)
  • kardiale Resynchronisationstherapie mit Defibrillator (CRT-D)

Nicht von der Definition erfasst und darum ausdrücklich vom Versicherungsschutz
ausgeschlossen sind:

  • Implantation eines Herzschrittmachers
  • Implantation eines Defibrillators ohne Herzstillstand
  • Herzstillstand im Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch oder Konsum
    von Drogen oder Medikamenten, soweit diese nicht im Rahmen einer
    medizinisch notwendigen Heilbehandlung auf ärztlichen Rat hin eingenommen
    worden sind.

Operation zur Korrektur eines Herzfehlers mit operativer Durchtrennung des Brustbeins

Versichert ist eine Herzoperation, die eine mediane Sternotomie (Operation mit Durchtrennung des Brustbeins) erforderlich macht. Die Operation muss aufgrund der Leitlinien der deutschen kardiologischen Gesellschaft notwendig und

  • zur Korrektur eines Herzfehlers oder
  • zur Reparatur oder dem Ersatz einer oder mehrerer Herzklappen
    erfolgt sein.

Falls die versicherte Person auf eine Warteliste zur Durchführung der oben beschriebenen Operation aufgenommen wurde, so prüfen wir Ihren Anspruch auf eine Vorableistung gemäß § 2 Absatz 9 AVB.

Konstriktive Perikarditis in Verbindung mit einer Operation

Die konstriktive Perikarditis ist eine Entzündung des Herzbeutels (Perikard), die eine Vernarbung und dadurch eine eingeschränkte Herzfunktion verursacht, die zum Herzversagen führen kann. Die Erkrankung wird medikamentös oder operativ behandelt. Versichert ist ausschließlich die chronische konstriktive Form der Perikarditis. Es muss eine eingeschränkte Herzfunktion anhand eines kardiologischen bildgebenden Verfahrens festgestellt werden, die entweder inoperabel ist oder zu einer Perikardektomie ([Teil-]Entfernung des Herzbeutels) geführt hat. Die Krankheit muss zu einer permanenten und starken Einschränkung körperlicher Aktivität gemäß Grad III der NYHA-Klassifizierung (New York Heart Association) geführt haben. Diese Einschränkung muss mindestens 6 Monate andauern, nachdem die versicherte Person sich einer Perikardektomie unterzogen hat, oder obschon die versicherte Person auf eine optimale, medikamentöse Therapie eingestellt ist. Um Ihren Anspruch auf eine Leistung prüfen zu können, benötigen wir die Diagnose eines Facharztes für Kardiologie. Alle anderen Formen der Perikarditis sind ausgeschlossen.

Implantation einer Aortenprothese

Versichert ist die Operation eines operationsbedürftigen thorako-abdominalen Aortenaneurysmas oder einer signifikanten, operationsbedürftigen Verengung (Stenose) der Aorta mit Ischämie-Symptomatik, die infolge einer Erkrankung oder eines Traumas entstandenen ist. Die Operation muss gemäß den Leitlinien der deutschen kardiologischen Gesellschaft erforderlich sein. Die Operation muss zudem die chirurgische Entfernung von Gewebe oder Gewebeteilen (Exzision) und den operativen Ersatz eines Teils der erkrankten Aorta durch eine Prothese umfassen. Jeder andere chirurgische Eingriff, zum Beispiel das Einsetzen von Stents oder ein endovaskulärer Eingriff, sind von der oben stehenden Definition ausdrücklich ausgeschlossen. Ebenso vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind Erkrankungen oder Traumata, die ausschließlich die Nebenäste der Aorta betreffen. Falls die versicherte Person auf eine Warteliste zur Durchführung der oben beschriebenen Operation aufgenommen wurde, so prüfen wir Ihren Anspruch auf eine Vorableistung gemäß § 2 Absatz 9 AVB.


Tumorerkrankungen***

Gutartige und bösartige Neubildungen

Unter Tumoren (Geschwulste) werden gutartige (benigne) und bösartige (kanzeröse, maligne) Neubildungen von Gewebe im oder am Körper zusammengefasst. Dabei kann das Wachstum unterschiedlich schnell voranschreiten. Bösartige Tumoren, die wir als „Krebs“ bezeichnen, wachsen unkontrolliert und dringen in das umliegende Gewebe ein (invasiv). Dabei verdrängen und/oder zerstören sie das gesunde

Tumoren ohne Versicherungsschutz

Grundsätzlich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind alle Tumorerkrankungen,
die bei einer versicherten Person mit HIV-Infektion oder AIDSErkrankung
auftreten (vgl. § 9 Absatz 7 AVB).

1. Krebs ab einem bestimmten Schweregrad

Grundsätzlich versichert sind solide maligne Tumore (Karzinome und Sarkome), Leukämien sowie maligne Lymphome. Ausdrücklich vom Versicherungsschutz gemäß Anhang A ausgenommen sind:

  • alle Hauttumore mit Ausnahme des malignen Melanoms
  • auf die Haut beschränkte Lymphome
  • prä-, semi- oder niedrig maligne Tumore, sowie alle nicht-invasiven Frühstadien von Tumoren, wie z. B. Veränderungen CIN I-III oder carcinoma in situ.

Für die versicherten Tumore gilt:

  • Soweit für die Bestimmung des Schweregrades die TNM Klassifikation herangezogen wird, sind maligne Tumore ab T2NxMx oder TxN1Mx oder TxNxM1 versichert. Sie müssen durch das unkontrollierte Wachstum maligner Zellen gekennzeichnet sein und bereits in anderes Gewebe eingedrungen sein.
  • Die chronisch lymphatische Leukämie (CLL) ist versichert ab Binet- Stadium C oder Stadium III nach Rai.
  • Alle übrigen chronischen Leukämien und chronisch myeloproliferativen
    Syndrome sind nur versichert, sofern ein Blastenschub belegt und/oder
    der Übergang in eine akute Leukämie erwiesen ist.
  • Prostatakarzinome sind versichert ab Gleason-Score 7 und mindestens
    T2NxMx oder TxN1Mx oder TxNxM1
  • Maligne Lymphome – mit Ausnahme der auf die Haut beschränkten
    Lymphome – sind versichert ab Stadium I nach Ann Arbor.
  • Gehirntumore sind versichert ab WHO-Grad II.